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Neubert Gebäudetechnik GmbH
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KaminöfenDer Klassiker unter den Heiz­varianten

Ein Kaminofen erzeugt nicht nur Wärme. Der Charme und das Ambiente des sichtbaren Flammen­spiels und des besonderen Duftes verbrennenden Holzes vermitteln Gemütlichkeit und Wohlbefinden.

Der aus Stahlblech oder Gusseisen gefertigte Kaminofen dient der Verbrennung fossiler oder biologisch-organischer Brennstoffe. Ein Vorteil zum offenen Kamin besteht in der, durch eine Glastür, geschlossenen Brennkammer. Zudem lässt sich der Kaminofen einfach nachrüsten: Er ist freistehend und wird durch ein Ofenrohr mit dem Schornstein des Hauses verbunden.

Kaminöfen gibt es in den verschiedensten Varianten: nicht nur im Design, sondern auch in ihrer Funktion. Bevorzugen Sie Scheitholz- oder Pelletbetrieb oder einen wasserführenden Kaminofen zur zusätzlichen Brauchwassererwärmung? Besitzen Sie eine Wohnraumlüftung? Dann kann ein raumluftunabhängiger Kaminofen notwendig sein.

Ob ein Kaminofen eine für Sie geeignete Lösung ist, welche baulichen Voraussetzungen zu erfüllen sind und welche Förderungen Sie in Anspruch nehmen können, erfahren Sie hier.

Scheitholzbetrieb

Die bekannteste Art des Kaminofens wird mit Scheitholz betrieben. Berücksichtigen Sie bei der Planung auch einen Lagerort für das Holz, an dem es trocken liegt. Geeignet ist das Holz verschiedener Bäume, so zum Beispiel Birke, Buche, Eiche und Erle. Auch Nadelhölzer können verfeuert werden. Sie neigen zu erhöhtem Funkenflug und schnellerem Abbrand, sind jedoch auch günstiger in der Anschaffung.

Pelletbetrieb

Holzpellets sind 4-10 mm große Holzpresslinge, welche aus naturbelassenem Restholz hergestellt werden. Vorteile sind unter anderem ihre Trockenheit , hohe Dichte und gute Lagermöglichkeit. Pelletkaminöfen verfügen über eine automatische Zündung sowie einen Vorratsbehälter. Aus diesem wird der Kaminofen nach Bedarf versorgt. Er muss, der Häufigkeit der Nutzung entsprechend, in unterschiedlichen Intervallen nachgefüllt werden.

Wasserführender Kaminofen

Mit einem wasserführenden Kaminofen können Sie Wärmeüberschüsse sinnvoll nutzen. Er gibt die überschüssige Wärme an die Zentralheizung weiter und erhitzt zudem Ihr Brauchwasser.

Raumluftunabhängiger Kaminofen

Bei einer vorhandenen Wohnungslüftungsanlage müssen Kaminöfen eine bauaufsichtliche Zulassung für den gleichzeitigen Betrieb mit Lüftungsanlagen des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBT) aufweisen. Diese stellt sicher, dass sie ohne weitere Sicherheitsmaßnahmen betrieben werden können und über patentierte, dicht- und selbstschließende Feuerraumtüren verfügen und sich somit für moderne, dichte Gebäude eignen.

Bauliche Voraussetzungen

Vor dem Einbau eines Kaminofens ist die Eignung Ihres Schornsteins, die Verbrennungsluftversorgung sowie Brandschutzmaßnahmen von Ihrem Schornsteinfegermeister zu prüfen. Bei vorhandenen Dunstabzugshauben oder Lüftungsanlagen muss mittels eines Drucksensors die Gefahr eines entstehenden Unterdrucks ausgeschlossen werden, damit keine Rauchgase in die Wohnung strömen. Die Alternative ist ein bauartzugelassener Kamin.

Desweiteren hängt die Wahl des passenden Kaminofens vom vorhandenen Schlot ab.

Wichtig: Beachten Sie die regionalen Vorschriften zum Betrieb von Kleinfeuerstellen.

Kein Schornstein?

Bei einer Sanierung kann ein neuer Kamin eingezogen werden. Alternativ besteht, mit geringerem baulichen Aufwand, die Möglichkeit des Anbaus eines doppelwandigen Außenkamins oder die Integration eines Fertigschachtes mit Edelstahl-Innenrohr.

Immer gilt: Fragen Sie Ihren Fachmann. Er kann Ihnen hilfreiche Tipps und Informationen geben, zum Beispiel zur notwendigen Größe des Kamins für die Gewährleistung einer optimalen Verbrennungsgüte.

Die richtige Lösung?

Prinzipiell ist ein Kaminofen in jeder Wohnsituation als Zusatzheizgerät zur Unterstützung der Zentral- oder Etagenheizung möglich. Wünschen Sie ihn als Hauptheizgerät, ist vor dem Einbau eine, vom Fachmann durchgeführte, Wärmebedarfsrechnung anzuraten. Denn die möglichen Varianten weisen verschiedene Eigenschaften auf, die sich in jedem Haushalt mit seinem entsprechenden Wärmebedarf anders auswirken können und aus diesem Grund im Vorfeld zu berücksichtigen sind.

Feinstaubemission

Alte oder falsch befeuerte Kaminöfen können stark zur Umweltverschmutzung beitragen. Moderne Anlagen hingegen halten die Grenzwerte ein und werden teils sogar vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Wichtig: Beachten Sie die regionalen Vorschriften zum Betrieb von Kleinfeuerstellen.

Vorteile und Förderung

Kaminöfen haben Charme, sind platzsparend, verhältnismäßig günstig in ihrer Anschaffung und im Unterhalt und, bei vorbildlichem Betrieb, durchaus umweltfreundlich. Zudem gibt es Möglichkeiten der staatlichen Förderung. Bei einem Umzug können sie mitgenommen und wieder aufgestellt werden und ermöglichen ein schnelles Heizen bei schwankenden Temperaturen auch außerhalb der Heizperiode.

Produktempfehlungen

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Hier geht´s zu unseren Produktempfehlungen im Bereich Pelletöfen

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